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Fenria
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Beitrag von Fenria » Mo 8. Apr 2019, 13:55

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minimalistisch sphärisch, romantisch, instrumental...

'Klingend über blühend Grasland...', so wurde das Debutalbum von Land Über im Jahr 2007 beschrieben. Nun endlich, vier Jahre später, erscheint ihre neue CD mit dem Titel 'Weitblick'!

„Wir hatten keinen Zeitdruck“, sagt Saxophonist Karl Helbig lächelnd, „für uns war
klar, eine weitere CD kommt dann, wenn die Zeit reif dafür ist!“ Cellist Benni Gerlach fügt hinzu: „Wir haben Anfang diesen Jahres sehr engagierte Partner gefunden mit denen wir uns dann auch Hals über Kopf in die Arbeit gestürzt haben.“ Aufgenommen und gemischt wurde das Album von Rico Schwibs (Letzte Instanz) in dessen Fastlane-Studios, als Gäste geben sich Holly Loose (Letzte Instanz) und Silvana Mehnert (Medlz) die Ehre.

2011 ist die Zeit also mal wieder reif. „Unsere erste CD 'Land Über' ist ja nie irgendwo herausgekommen, die gab es nur zu Konzerten oder bei uns!" Land Über war ein Geheimtipp. Und trotzdem haben sie unzählige CDs verkauft und bei unzähligen Konzerten begeistert! Jetzt ist es an der Zeit ein neues Kapitel zu beginnen, eine CD mit allem Drumherum in die Läden zu stellen und endlich richtig offiziell zu werden, auch wenn die Musik des ersten Silberlings nichts an Aktualität eingebüßt hat!

Die Musik von Land Über bleibt zeitlos.
So kommt es, dass sich unter dem Titel 'Zeitlos sein' auch ein Stück aus der
Anfangszeit des Duos wiederfindet. „Wir spielen das Lied seit unseren Anfangstagen, nannten es bisher 'Sommer', gleichbedeutend mit träumend auf einer Wiese liegen und die Zeit an sich vorüber ziehen zu lassen.“
Dem Alltag entfliehen – das Motto des Duos hat sich nicht verändert! Die CD beginnt mit dem auffordernden Titel 'Singt' und entführt den Hörer schon mit den ersten Sekunden in sphärische Weiten. Ein fliegendes Saxophon über einem Meer aus Celloflächen. Das zweite Stück, schlicht genannt 'Der Berg', eröffnet mit Klängen einer Querflöte, um dann in eine frische und erstaunlich poppige und treibende Ode an die Schönheit der Natur überzugehen. „Der Berg war ein Auslöser für diese CD. Wir hatten einen freien Tag in der Schweiz und konnten vor einem Wahnsinns-Panorama dieses Stück vollenden, da war dann keine Frage mehr, wie es heißen könnte.“ erinnert sich Benni Gerlach, der aus vielen Musikformationen bekannt ist, vor allem aber bei Letzte Instanz als sogenannter Teufelscellist Benni Cellini seinen Nacken und sein Instrument quält. Bei Land Über widmet er sich lieber ausgeklügelten Looparrangments und Effektspielereien.
So zum Beispiel im folgenden 'Zeitlos sein'. Der eingeklopfte und geloopte Beat
durchläuft uhrengleich das Stück, während das Cello eine Basslinie zupft und Karl
Helbig am Saxophon durch unverkrampften Umgang mit seinem Instrument brilliert,
dass es auch Fans des immer wieder verglichenen Jan Garbarek warm ums Herz wird.

Minimalistisch – Romantisch
Das folgende Stück hat Hitcharakter. 'Glück bleibt'. Modern, eingängig, jazzig. „Glück bleibt entstand aus einer Spielerei mit Bennis Instrumentenkabel. Wir haben ein wenig gesponnen und schon war ein neues Stück geboren.“ Ein viertaktiges Pattern wird dreitaktig geloopt, um sich dann in eine minimalistische Linie und Melodie aufzulösen, sich mehr und mehr aufzubauen und danach wieder zurückzukehren zum Ursprung. Ein Lied zum Atem anhalten. Filmmusikartig folgt das über elf Minuten dauernde 'Verträumt'. Ein Spaziergang des Nachts in schlafwandlerischer Sicherheit, halb tanzend, halb fließend zum Meer.
Das Ende von 'Weitblick' bilden zwei Titel. 'Im Schatten' vertont Exstase und
Stillstand, Wut und Trauer aber auch Ende und Neuanfang. Das schwebende
'Sehnsucht' beendet die CD. Danach kann nur Sehnsucht bleiben. Und die wird nach zwei Minuten Stille zum Glück auch noch gestillt. „Wir haben Holly für ein
kommendes Projekt die CD gegeben und er hatte sofort den Einfall mit dem Text von Hölderlin. Das Resultat hat uns so umgehauen, dass wir das Lied unbedingt noch mit draufnehmen wollten!“ Das Lied 'Glück bleibt' feat. Holly Loose ist besungen mit dem Gedicht 'An meine Freundinnen' von Friedrich Hölderlin!
Es ist nicht nur der gewaltige Sound und die mitreißende Gesamtheit des Werks
sondern es sind auch die kleinen Spielereien, die die ganze CD so wertvoll machen!
Man nehme sich nur die Titelreihenfolge:
'Singt der Berg zeitlos sein Glück, bleibt verträumt im Schatten Sehnsucht!'
Die beiden einzigartigen Musiker müssen nichts beweisen, sie machen das, was sie
können, nämlich schöne Musik. Es ist Musik für die Seele, die sie selbst und ihre
Hörer dem Alltag entfliehen lässt. Die Tiefen des Meeres, die Höhen der Berge, die
Weite der Ebene - die Nähe zum Universum ist greifbar! Wie hieß es doch schon bei
der ersten CD?

Ja. Ja, ich komme heim irgendwann, lass auf die Tür, ich bringe Weite mit, Weite
einer fernen Zeit über blühend wogender Heide...


BESCHREIBUNG

LAND ÜBER
Klangflächen über blühend Grasland, windbewegte Weite:
minimalistisch sphärisch, romantisch, instrumental:
LAND ÜBER sucht der Himmel seinesgleichen - -

LAND ÜBER ist der Klang zweier Instrumente, die ihren gemeinsamen Horizont genau dort finden, wo ihre parallelen Wege sich schneiden: das elektronische Cello und das ebenfalls über Effekte gespielte Saxophon. sie schwingen sich ein in den Rhythmus des Spätsommertages über der Heide: minimalistisch intrumental, romantisch - -

LAND ÜBER treffen sich zwei Musiker - Benni Gerlach (u.a. Letzte Instanz) und Karl Helbig (u.a. Röschbandz) an unerwartet empfindsamer Stelle. Schon die Titelfolge formt sich zum Gedicht: minimalistisch romantisch: Ja.
Ja, ich komme heim irgendwann, laß auf die Tür, ich bringe Weite mit, Weite einer fernen Zeit über blühen wogender Heide - -

LAND ÜBER darf die CD nicht fehlen, wo es üblich ist, Musik mit der Seele zu hören.




LINEUP

Karl Helbig - Saxophon
Benni Gerlach - E-Cello



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