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Fenria
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BIOGRAFIE

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BIOGRAFIE

Die Band wurde 2000 auf der Ronneburg gegründet und fing als reine Straßenmusikband an. Von den sieben Mitgliedern der Originalbesetzung sind bis heute noch Sänger Jörg Roth (Alea der Bescheidene), Schlagzeuger Timo Gleichmann (Lasterbalk der Lästerliche) und Drehleierspieler Gunter Kopf (Falk von Hasen-Mümmelstein) dabei. Zunächst trat die Band auf Mittelaltermärkten und als Straßenmusikband auf. Auch heute noch ist die Band, neben ihren Rock Auftritten in Clubs und auf Festivals auf mittelalterlichen Veranstaltungen aller Art wie dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum von Gisbert Hiller aktiv.

Noch als Straßenmusikband nahm die Band 2001 ihr erstes Album Tavernakel auf. Dieses war zunächst lediglich dafür gedacht, es auf dem mittelalterlichen gotländischen Fest Medeltidsveckan in Visby/Schweden verkaufen zu können, um damit die Reisekosten bezahlen zu können. Nach den Erfahrungen mit der ersten CD und in Zusammenarbeit mit Lutz Demmler entstand 2002, zunächst als Experiment gedacht, das zweite Album Das Zweite Gesicht und fand in Napalm Records ein Musiklabel, das das erste moderne Album der Band am 2. September 2002 herausbrachte. Ab da wurden alle mittelalterlichen Alben der Band im Eigenlabel der Band und alle modernen Alben zunächst bei Napalm Records und später dann bei Universal Music veröffentlicht.

Das Album Das Zweite Gesicht brachte der Band eine szenenübergreifende Bekanntheit ein. Mit dem Mittelalter-Album Heptessenz (2. April 2003) und dem Rock-Album Erwachen (26. Januar 2004) etablierten sie sich in der Musik der Mittelalterszene. Es folgten am 31. Januar 2005 das Mittelalter-Live-Album Manufactum und am 29. August 2005 das Rockalbum Des Königs Henker. Auf letzterem Album behandelt die Band unter anderen die Themen Humanismus, Freiheit und Menschenwürde. Die Verwendung dieser Themen verstärkte sich in der Folgezeit und wurde zu einem Markenzeichen der Band. Mit dem Album Des Königs Henker begann die Band ihren rockigen Stil zu entwickeln und verzichtet seitdem auf den Einsatz elektronischer Komponenten. Auch die aus elektronischen Zeiten stammenden Titel wurden in der Folgezeit zu Rocksongs umgeschrieben.

Im Oktober 2006 verließen Dominik Pawlat, Mark Sattel und Holger Becker die Band. In den nächsten zwei Jahren orientierte sich die Band personell und inhaltlich neu, spielte verstärkt Rockauftritte auf Festivals und präsentierte am 31. August 2007 mit dem Rockalbum Aus der Asche das wegweisende und bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Album der Bandgeschichte. Gleichwohl legen Saltatio Mortis auf ihre Wurzeln Wert und spielen weiterhin akustisch auf mittelalterlichen Märkten und als Straßenmusikanten.

Bassist Frank Heim (Bruder Frank) ist seit 2007 festes Bandmitglied, hatte aber bereits seit Dezember 2006 mit der Band gespielt. Daneben schlossen sich noch Bastian Brenner (Cordoban der Verspielte, Dudelsack) und Michael Reinbacher (Mik el Angelo, Gitarre) der Band an. Im Februar 2009 verkleinerte sich die Band vorübergehend zum Sextett. Thoron Trommelfeuer und Cordoban der Verspielte verließen die Band. Doch stieß im selben Jahr Jan Mischon (Jean Méchant, Schlagzeug und Perkussion) zur Band, der unter anderem zugleich Schlagzeuger der Band Abandoned war.

Am 28. August 2009 wurden das Album Wer Wind sæt veröffentlicht, das den eingeschlagenen Rockstil fortsetzte. Es kam nach der ersten Verkaufswoche auf Platz zehn der deutschen Album-Charts. Auf dem Album befindet sich der Song Salome, ein Duett von Jörg Roth mit Doro Pesch. Nach drei Rockalben wurde am 30. April 2010 mit Manufactum II wieder ein Live-Album mit rein akustischer Mittelalter-Marktmusik veröffentlicht. Im selben Jahr trennten sich die Band und Florian Lacina (Magister Flux, Pyrotechnik und Design). Am 1. April 2011 erschien die DVD Wild und Frei von dem am 15. Oktober 2010 in Wuppertal aufgezeichneten Jubiläums-Konzert, bei dem neben den ehemaligen Mitgliedern Bastian Brenner und Kai Rodenberger auch Gastmusiker wie Doro Pesch, Eric Fish und „Dr. Pest“ (Die Apokalyptischen Reiter) mitwirkten. Seit April 2011 unterstützt Robin Biesenbach (Luzi das L, Dudelsack), der bis Ende 2010 Mitglied der Band Schelmish war, die Band bei ihren Akustik- und Rockshows. Am 2. September 2011 wurde das Album Sturm aufs Paradies veröffentlicht.

Im November 2012 verließ Michael Kaufmann die Band. Till Grohe (Till Promill), der vorher bei den Bands Supernova Plasmajets, Someone Else und Sensles spielte, nahm die Position des Gitarristen ein. Am 5. April brachte die Band mit Manufactum III abermals ein Live-Album mit rein akustischer Mittelalter-Marktmusik heraus. Am 16. August 2013 wurde das Album Das Schwarze IxI veröffentlicht, das auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einstieg. Am 13. Dezember 2013 erschien die Blu-ray Provocatio mit einer dreistündigen Show, die auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Hamburg-Öjendorf aufgenommen wurde.

Am 14. August 2015 erschien das Album Zirkus Zeitgeist, das ebenfalls auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einstieg. Für das Album wurde der Band im August 2018 die Goldene Schallplatte verliehen.[2] Am 27. November 2015 wurde das Akustik-Album Zirkus Zeitgeist – Ohne Strom und Stecker veröffentlicht. Am 1. April 2016 erschien Zirkus Zeitgeist – Live aus der Großen Freiheit, ein kompletter Konzertmitschnitt auf DVD und CD. Am 17. Juni 2016 wurde Licht und Schatten – Best of 2000–2014 inklusive dreier neuer Songs als (Mediabook) Doppel-CD (Audio CD) veröffentlicht, das auf Platz 8 der deutschen Albumcharts einstieg. Im selben Jahr wurde die Band zudem für den Musikpreis Echo nominiert.

Am 17. August 2018 erschien das Album Brot und Spiele, das – wie schon die beiden vorhergehenden Studioalben – auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einstieg. Dazu wurden die Videos „Große Träume“ und „Brunhild“ vorab veröffentlicht. Am 22. März 2019 veröffentlichte die Band das Album Brot und Spiele - Klassik & Krawall, das die Songs von Brot und Spiele in neuen Arrangements und Instrumentierungen mit klassischen Instrumenten enthält. Außerdem finden sich auf der Box Aufnahmen eines Konzertes der Band vom 3. November 2018 aus der Oberhausener Turbinenhalle.


LINEUP

Gesang, Dudelsack, Schalmei, Gitarre, Maultrommel, Didgeridoo
Jörg Roth (Alea der Bescheidene)
Dudelsack, Schalmei, Drehleier, Gesang
Gunter Kopf (Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein)
Schlagzeug, Perkussion, Davul
Timo Gleichmann (Lasterbalk der Lästerliche)
Dudelsack, Schalmei, Uilleann Pipes, Low Whistle, Binioù
Christian Sparfeldt (El Silbador) (seit 2006)
E-Bass, Chapman Stick
Frank Heim (Bruder Frank) (seit 2007)
Schlagzeug, Perkussion, Keyboard, Gitarre, Gesang
Jan S. Mischon (Jean Méchant, genannt der Tambour) (seit 2009)
Dudelsack, Schalmei, Whistles
Robin Biesenbach (Luzi Das L) (seit 2011)
Gitarre, Irish Bouzouki, Gesang
Till Grohe (Till Promill) (seit 2012)


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